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Geschichte der Säuglingspflege

Stillkleidung Heute gibt es unzählige Erziehungsratgeber. Es sind viele verschiedene Ansichten vertreten. Die einen sprechen sich fürs Schreienlassen aus. Die anderen befürworten das Familienbett. Die einen halten feste Rhythmen und Rituale für wichtig. Die anderen sehen alles nur als eine Phase und passen sich den Umständen an. Doch woher kommen diese Ansichten historisch gesehen? Wenn der Ruf "zurück zur Disziplin" laut wird, wohin gehen wir dann zurück? Wenn argumentiert wird "als es noch keine Uhren gab, haben die Mütter auch nicht nach Plan gestillt", warum sind dann solche Pläne überhaupt aufgekommen?

Seit 2007 erforsche ich die Geschichte der Säuglingspflege und frühkindlichen Erziehung in Deutschland anhand zeitgenössischer Ratgeberliteratur. Hier sehen Sie Auszüge meiner Arbeit.

Familienforschung

Mein Opa mit seiner Oma und seiner Tante Die Genealogie ist mittlerweile ein recht weit verbreitetes Hobby. Auf jeden Fall ist es ein sehr zeitaufwändiges und schier unendliches Hobby. Es gibt immer noch etwas mehr herauszufinden. Manchmal ist dafür geradezu Detektivarbeit notwendig.

Ich betreibe die Familien- oder Ahnenforschung seit 1998 und habe einerseits schon sehr viel herausgefunden. Andererseits ist mir aber auch klar, dass mit der Zeit immer mehr Wissen verloren gehen wird. Denn die Zeit ist sowohl der Freund als auch der Feind des Ahnenforschers. Ich werde es nicht schaffen, alles zu erhalten, auch wenn ich noch so leidenschaftlich Informationen sammele.

Jeder Mensch muss für sich die Balance zwischen Vergangenheit und Zukunft finden. Für mich heißt das, dass persönliche Erinnerungen mir wichtiger sind, als bloße Lebensdaten. Wenn ich eine Postkarte in Händen halte, die an meine Ururgroßmutter adressiert ist, ist mir das mehr wert als ihre genauen Lebensdaten zu kennen. Gleichzeitig ist es mir wichtig, meine Zeit meinen Kindern zu widmen. Ich genieße das Hier und Jetzt mit ihnen. Wenn sie aus dem Haus sind, habe ich immer noch Zeit, in der Vergangenheit zu kramen, auch wenn dann schon wieder weniger zu erfahren ist.

In diesem Sinne widme ich meine Webseite meinem Opa Alois Schwarz, den ich leider nie wirklich kennen lernen durfte. Das obige Bild zeigt ihn mit seiner Oma Amalia und seiner Tante Mari.